Gestaltung & Zusammenarbeit
Figma
Foundations, Komponenten und Produktansichten als gemeinsamer Arbeitsraum.
- Oberflächen und Abläufe ausarbeiten
- Varianten gemeinsam besprechen
- Feedback aus dem Team einbeziehen
Hotels und Restaurants verwalten mit poolinq ihre Getränkebestände. Drop übernimmt Rechnungsdaten per KI, Nano bündelt schnelle Bestandsänderungen. Ein gemeinsames Designsystem unterstützt den Ausbau der Anwendungen.

Professionelle Weinkeller wurden häufig in Excel geführt. Wir starteten mit einer digitalen Weinverwaltung und lernten aus dem frühen Einsatz in Hotels und Restaurants. Ein wiederkehrender Aufwand blieb die manuelle Erfassung von Wareneingängen.
Als Mitgründer verantworte ich UX und Gestaltung. Mein Mitgründer bringt Kundenfeedback und Fachwissen als Sommelier ein; ich bereite unsere gemeinsamen Design-Sessions vor, führe sie und arbeite die Lösungen aus.
Wir erweiterten die Weinverwaltung anhand der Rückmeldungen auf alle Getränke und ergänzten Inventur und Auswertungen. Für Wareneingänge entwickelten wir die KI-gestützte Rechnungserfassung. Gemeinsam mit meinem Mitgründer ging ich den Wareneingang vom Beleg bis zur Bestandsbuchung durch. Daraus entwickelte ich einen Kundeneinstieg, der sich auf die notwendigen Schritte zum Erfassen und Hochladen konzentriert. Drop bündelt diesen Ablauf in einer eigenen Anwendung. Nano bündelt schnelle Bestandsänderungen. Ein gemeinsames Designsystem verbindet Figma mit Tokens und Storybook. Inzwischen setze ich die Frontends für Core, Drop und Nano mit KI-Unterstützung um.
Mit Drop laden Kunden Rechnungen hoch und lassen die Daten per KI in den Bestand übernehmen. Die manuelle Eingabe der Rechnungspositionen entfällt im unterstützten Ablauf; unklare Zuordnungen klärt unser Team.
01 Der Anfang
Ein nutzbares erstes Produkt, bevor der gesamte Funktionsumfang feststand.
Am Anfang gab es keine bestehende Anwendung, die wir überarbeiten konnten. Ausgangspunkt war die Erfahrung, dass viele Weinkeller mit Excel gepflegt wurden. Wir wollten ein Werkzeug entwickeln, das zu den Aufgaben von Sommeliers passt.
Die erste Version konzentrierte sich auf die Bestandsführung: Weine anlegen und bearbeiten, Preise erfassen, Produkte suchen und Flaschen ausbuchen. Die Suche gehörte von Anfang an dazu.
Noch bevor wir eine Inventurfunktion entwickelt hatten, arbeiteten erste Kunden mit dem Produkt. Das gab uns eine Grundlage, um die nächsten Aufgaben aus dem tatsächlichen Betrieb abzuleiten.
Unsere Zusammenarbeit
Kundenkontakt, Weinwissen und Feedback aus den Betrieben
UX-Konzeption, Moderation und Ausarbeitung der Gestaltung
Produktideen diskutieren und Lösungen weiterentwickeln
02 Aus Kundenfeedback
Die Anforderungen der Betriebe erweiterten den ursprünglichen Produktumfang.
Das frühe Feedback zeigte, wie stark sich ein professioneller Betrieb vom privaten Weinkeller unterscheidet. Verkäufe laufen über die Kasse. Einzelne Flaschen von Hand auszubuchen, bildet diesen Ablauf nur teilweise ab. Kassenberichte wurden damit zu einer wichtigen Frage für die weitere Produktentwicklung.
Andere Rückmeldungen waren sehr direkt: Warum lassen sich nur Weine verwalten – und keine Gins oder anderen Getränke? Wir öffneten poolinq für den gesamten Getränkebestand. Dazu kamen Listen, Auswertungen und die Inventur.
Für die Betriebe zählte auch, welche Waren eingegangen waren und welchen Wert ihr aktueller Bestand hatte. Diese Anforderungen flossen über meinen Mitgründer in unsere Arbeit ein. Ich übersetzte sie mit ihm in die Abläufe und Oberflächen von Core.

Aus der digitalen Weinliste wurde eine Anwendung für die laufende Bestandsarbeit – mit Informationen, die auch für Restaurantleitung und Hotelbetrieb relevant sind.
03 poolinq Drop
Ein eigener Zugang für eine wiederkehrende Aufgabe.
Vor der KI-gestützten Rechnungserfassung mussten Kunden ihre Wareneingänge manuell in poolinq eintragen. Das bedeutete viel Arbeit. Unser Ziel war, diesen wiederkehrenden Aufwand durch einen einfachen Ablauf zu ersetzen: Rechnung hochladen und die Daten in poolinq übernehmen lassen. Die KI erfasst Lieferanten, Produkte, Mengen und Einkaufspreise und synchronisiert die Daten mit dem Bestand.
Gemeinsam mit meinem Mitgründer ging ich den Wareneingang vom Beleg bis zur Bestandsbuchung durch. Daraus entwickelte ich einen Kundeneinstieg, der sich auf die notwendigen Schritte zum Erfassen und Hochladen konzentriert. Darauf aufbauend gestalteten wir Drop als erste Companion-App. Sie konzentriert sich auf das Erfassen und Hochladen von Rechnungen – am Desktop und mobil.
Der Einstieg in diesen Ablauf steht damit unabhängig von den vielen anderen Aufgaben in Core zur Verfügung. Wenn eine Produktzuordnung unklar bleibt, klärt unser Team den Fall bei Bedarf mit dem Kunden.

04 poolinq Nano
Ausbuchen, Umlagern und Korrigieren in einer fokussierten Oberfläche.

Wer eine Bestandsänderung erfassen möchte, braucht dafür nicht das gesamte Angebot aus Reporting, Inventur und Verwaltung. Mit Nano entwickelten wir deshalb eine zweite Companion-App für genau diese Aufgabe.
Die Oberfläche bündelt Produktsuche, Ausbuchen, Umlagern und Bestandskorrekturen. Der Fokus liegt auf den Handgriffen im laufenden Betrieb.
Bei Nano reicht mein Beitrag inzwischen über die Gestaltung hinaus: Mit KI-Unterstützung setze ich das Frontend selbst in Vue um. Dabei verwende ich die gemeinsamen Tokens und Storybook-Komponenten. Das Backend liegt weiterhin beim Entwicklungsteam.
Vom Figma-Design bis zur Vue-Oberfläche.
05 Designsystem
Das Designsystem verbindet kollaborative Gestaltung mit tatsächlich verwendeten Komponenten.
Mit mehreren Anwendungen brauchen wir eine gemeinsame Basis, auf der wir weiterarbeiten können. Unser Designsystem besteht aus zwei zusammengehörigen Bereichen: der Gestaltung in Figma und den implementierten Komponenten in Storybook.
In Figma entwickeln wir Oberflächen gemeinsam weiter und holen Feedback aus dem Team ein. In Storybook werden die wiederverwendbaren Komponenten mit ihren Varianten und Zuständen greifbar. Nano verwendet diesen Komponentenbestand bereits in der Anwendung.
Gestaltung & Zusammenarbeit
Foundations, Komponenten und Produktansichten als gemeinsamer Arbeitsraum.
Komponenten & Anwendung
Implementierte Vue-Komponenten als wiederverwendbare Grundlage.
Mein Arbeitsweg bei Nano, unterstützt durch KI.
Konkretes Beispiel
Die Produktkarte ist in Storybook mit Varianten für Ausbuchen, Korrigieren und Umlagern angelegt. Nano bindet diese gemeinsame Vue-Komponente ein und verbindet sie mit den Produktdaten und Aktionen der Anwendung.
So ist das Designsystem Teil der tatsächlichen Produktumsetzung und wird dort weiterverwendet.
Mein Beitrag
Mit Drop entfällt die manuelle Eingabe der Rechnungspositionen im unterstützten Ablauf; unklare Zuordnungen klärt unser Team. Nano bündelt Ausbuchen, Umlagern und Korrigieren in einer eigenen Oberfläche. Für die weitere Produktentwicklung stehen gemeinsame Komponenten bereit, die Nano bereits in Vue verwendet.
Die UX und Gestaltung eines neuen Produkts – weiterentwickelt mit Fachwissen und Kundenfeedback, das mein Mitgründer in unsere Zusammenarbeit einbringt.
Core für die umfassende Bestandsarbeit, Drop für Rechnungsuploads und Nano für schnelle Bestandsänderungen.
Ein Designsystem in Figma und Storybook sowie die KI-unterstützte Frontend-Umsetzung für Core, Drop und Nano.
Die Produktentwicklung läuft weiter. Aktuell arbeiten wir an poolinq 2 und der Weiterentwicklung der Anwendungen.